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Hokkaido-Suppe mit gerösteten Kürbisspalten und Aroma-Kürbisbrühe

Hokkaido-Suppe in einer dunklen Schale auf hellem Holz, daneben ein aufgeschnittener Kürbis und ein Schälchen Honig.

Das volle Aroma des Kürbisses steht hier im Mittelpunkt. Die Spalten rösten mit Zwiebeln im Ofen. Aus dem weichen Inneren samt Kernen wird eine Aroma-Kürbisbrühe gekocht. So bekommt auch dieser Teil des Kürbisses eine Verwendung und bringt noch mehr Geschmack in die Suppe. Kokosmilch und Orangensaft runden sie ab, die Gewürze setzen feine Akzente. Mehr braucht es nicht für puren, vollen Kürbisgeschmack. Uns erinnert das Aroma dieser Suppe an die subtile, fröhliche Üppigkeit eines Herbstblumenstraußes.

Für 4 Personen · ergibt etwa 1–1,2 Liter

Für die Kürbisbrühe: das weiche Innere samt Kernen von einem ca. 700 g schweren Hokkaidokürbis, 400–500 ml Wasser, etwas Salz, 1 Lorbeerblatt.

Für den gerösteten Kürbis: der ausgehöhlte Hokkaidokürbis mit Schale, 1 mittelgroße Zwiebel, ca. 1–2 EL Olivenöl, etwas Salz, ca. ½ TL Café-de-Paris-Gewürz.

Zum Pürieren und Abschmecken: die selbst gekochte Kürbisbrühe nach Bedarf, ca. 140 ml Kokosmilch, 60 ml Orangensaft, ½–1 TL Honig, Salz, weißer geräucherter Pfeffer – alternativ weißer Pfeffer –, wenig Gochugaru oder anderes Chili, etwas frisch geriebener Muskat, 1 kleine Prise Zimt.

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Zubereitung

  1. Kürbis vorbereiten und die Brühe ansetzen.
    Den Backofen auf 180 °C Umluft oder 200 °C Ober-/Unterhitze vorheizen.

    Den Kürbis waschen und halbieren. Das weiche Innere samt Kernen mit einem Eisportionierer oder Esslöffel herauslösen und in einen kleinen Topf geben. Mit 400–500 ml Wasser aufgießen, etwas Salz und das Lorbeerblatt hinzufügen. Aufkochen und etwa 20 Minuten sanft köcheln lassen. Anschließend durch ein feines Sieb abgießen und die Brühe auffangen.

  2. Kürbis und Zwiebel rösten.
    Den ausgehöhlten Kürbis mit Schale in Spalten schneiden. Die Zwiebel schälen und ebenfalls in Spalten schneiden. Beides auf ein Backblech geben, mit Olivenöl beträufeln, leicht salzen und mit dem Café-de-Paris-Gewürz bestreuen. Mit den Händen gründlich vermischen und möglichst nebeneinander verteilen.

    Auf mittlerer Schiene etwa 25–35 Minuten rösten, bis der Kürbis weich ist und leicht gebräunte Ränder hat. Nach etwa der Hälfte der Zeit wenden.

  3. Die Suppe pürieren.
    Die Kürbis-Zwiebel-Mischung in einen ausreichend großen Topf geben. Kokosmilch, Orangensaft, Honig und einen Teil der Kürbisbrühe hinzufügen. Mit dem Stabmixer gründlich fein pürieren. Alternativ im Mixer oder Thermomix fein pürieren.

    Nach und nach weitere Brühe zugießen, bis die Suppe cremig und fließend, nicht dicklich-breiig ist. Falls die aufgefangene Brühe nicht ausreicht, etwas Wasser ergänzen.

  4. Behutsam abschmecken.
    Die Suppe sanft erhitzen. Mit Salz, weißem geräuchertem Pfeffer, wenig Chili, Muskat und einer Prise Zimt abschmecken. Das Chili soll nur eine leichte Schärfe im Abgang hinterlassen. Auch die anderen Gewürze vorsichtig dosieren: Das volle Kürbisaroma bleibt im Mittelpunkt.

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Tipps:

  • Die Kürbisbrühe aus dem Inneren des Kürbisses verstärkt den puren Kürbisgeschmack. Deshalb bildet sie hier die Suppenbasis – anstelle von Gemüse- oder Hühnerbrühe oder reinem Wasser.

  • Die Café-de-Paris-Gewürzmischung rundet den Geschmack der gerösteten Kürbisspalten perfekt ab. Unsere Mischung ist von Rimoco und enthält: Knoblauch, Kurkuma, Zwiebeln, Meersalz, Rohrzucker, Schwarzer Pfeffer, Koriandersamen, Ceylon Zimt, Kreuzkümmel, Muskatblüte, Paprika, Ingwer. Auch die Gewürzmischung nicht überdosieren, damit das Kürbisaroma zur Geltung gebracht und nicht überdeckt wird. Wenn ihr diese Mischung nicht habt, experimentiert entweder nach Belieben mit eigenen Gewürzen - oder röstet einfach im Ofen 2–3 Knoblauchzehen mit und gestaltet die Suppe noch purer.

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